5. April 2017

The Mongol Rally 2016

Ein unvergessliches Abenteuer

Es gibt sie noch, die großen Abenteuer unserer Zeit. Und wir sind besonders stolz dass wir Teil eines Teams sein konnten.

Fern von allen Problemen unserer Zeit, setzen sie sich in Kleinwagen (sogar Mopedautos sind dabei), und nehmen den Kampf auf:

Seit zehn Jahren findet jeden Sommer ein Rally statt, die eben als „größtes Abenteuer unserer Zeit“ gilt. Vor allem, weil die Rally weit davon entfernt ist, wie die Gumball 3000 eine Rally mit schnellen, teuren Autos zu sein. Sie hat auch nichts damit zu tun, dass man schnell sein muss. Die Herausforderung ist eine andere:
– Das Auto muss alt sein, der Hubraum muss unter 1000 ccm sein. (Also eigentlich nur alte Kleinwagen
– Wer als Erster das Ziel erreicht, bekommt nichts. Es geht nicht ums Siegen.
– Es müssen mindestens 1000 britische Pfund für Charity gespendet werden.
– Es darf kein Begleitfahrzeug (wie bei allen anderen Rallys üblich) mitfahren.

Es geht also um das Abenteuer für die Fahrer. Wie schafft man es, mit wenig Geld, meist ohne Kenntnis der lokalen Sprachen und viel Zeit, sich bis in die Mongolei durchzuschlagen? Quer durch Südosteuropa, die Türkei oder Russland, durch Georgien oder den Iran, und die vier Stans, Kasachstan, Kirgisien, Tadjikistan und Turkmenistan. Es geht darum, eine lange Reise anzutreten, bei der man Probleme bekommen wird. Mit der Gruppe, die ja auf engstem Raum viele viele Stunden im Auto verbringen muss. Mit dem Auto, das wohl kaum ohne grobe Probleme die vielen tausend Kilometer schaffen wird. Mit den Behörden, da nicht wenige Visas, Permits, oder andere schikanöse bürokratische Hürden bewältigen müssen. Und mit sich selbst. Es soll vorkommen, dass bei einigen Teilnehmern Selbstzweifel auftreten, was sie etwa im Pamir-Hochgebirge eigentlich machen, in Kirgisien oder im östlichen Iran.

Quelle: Kurier.at